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Wer über Punkrock in Norddeutschland Anfang der 2000er Jahre spricht, kommt an ANA DRINKS DOGPISS nicht vorbei. Und das zurecht! Allein der Name. Wer seine Band NICHT so nennt, hat einfach nichts verstanden. Doch die Band, von der Anhängerschaft je nach Tageszeit und Gemütszustand entweder "Ana" oder "Die Dogpisser" gerufen, wußte immer vorallem durch energiegeladene Konzerte zu überzeugen. Eine Stimme, die man binnen Milisekunden erkennt und die im positivsten Sinne direkt ins Mark geht - hymnische Melodien gebettet auf das, was findige Musikbeschreiber*innen gern BRETT nennen. Alles da, was man brauchte. Umso fataler, dass es irgendwann ruhiger wurde um das Quartett aus Hamburg. Gitarrist und Schlagzeuger waren plötzlich weg, das "DRINKS DOGPISS" auch und mit neuen Musikanten entstannt ein Album schlicht als ANA. Auch geil, aber eben nicht mehr "Die Dogpisser". Erst als man schon fast Angst haben musste, dass ihre zum Kiez-Hit avancierte Hymne "Whiskey" nicht mehr alle 20 Minuten aus irgendner Kneipe auf dem Hamburger Berg schallt, waren sie plötzlich wieder da. In Originalbesetzung. Einfach so. Wie man sich das ja doch irgendwie immer wünscht bei Bands. Und siehe da: ihre Lieder haben an Magie nichts verloren - immer noch alles Hits, die der Seele einen Handkuss geben, aber mit Zunge eben. Und das Beste: ihre neuen Lieder machen genau da weiter, wo das Gründungs-Quartett aufgehört hat.
Fan der ersten Stunde: Hirsch (MONTREAL ... der gute Bandname war ja schon vergeben)
Fan der ersten Stunde: Hirsch (MONTREAL ... der gute Bandname war ja schon vergeben)
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