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IG: realcodey // Der junge Rapper aus Bern hat inzwischen immerhin das geistige Reifestadium eines durchschnittlich entwickelten Vierzehnjährigen erreicht – ein Meilenstein, den ihm wohl nur die kühnsten Optimisten zugetraut hätten.
Die Inspiration für sein musikalisches Schaffen findet er an kulturellen Brennpunkten der Bundesstadt: im Casa Marcello, beim Crip-Walk durch die Kuba Bar oder zwischen Flora und Fauna des Dählhölzli.
Die Veröffentlichung seines ersten Tapes gilt bis heute als Tiefpunkt der Schweizer Musik-Geschichte. Auch die darauffolgenden Singles und Alben vermochten diesen Eindruck nicht nachhaltig zu korrigieren.
Sein zwischenmenschliches Auftreten bewegt sich derweil in Sphären, die man wohlwollend als konfliktfreudig bezeichnen könnte. Entsprechend befindet er sich im Fadenkreuz der halben Berner Rap-Szene. Zu seinem Glück stellt sich regelmässig heraus, dass seine Kontrahenten bei genauerer Betrachtung noch weniger auf die Reihe bekommen als er selbst, womit das Kräfteverhältnis erstaunlich ausgeglichen bleibt.
Musikalisch besticht er insbesondere durch zweisilbige Reime von beeindruckender Vorhersehbarkeit sowie ein Verhältnis zum Takt, das bestenfalls als unverbindliche Empfehlung verstanden wird. Dass rund die Hälfte seiner Texte aufgrund konsequent gepflegten Gemurmels ohnehin unverständlich bleibt, darf deshalb als künstlerischer Selbstschutz gewertet werden.
Die Inspiration für sein musikalisches Schaffen findet er an kulturellen Brennpunkten der Bundesstadt: im Casa Marcello, beim Crip-Walk durch die Kuba Bar oder zwischen Flora und Fauna des Dählhölzli.
Die Veröffentlichung seines ersten Tapes gilt bis heute als Tiefpunkt der Schweizer Musik-Geschichte. Auch die darauffolgenden Singles und Alben vermochten diesen Eindruck nicht nachhaltig zu korrigieren.
Sein zwischenmenschliches Auftreten bewegt sich derweil in Sphären, die man wohlwollend als konfliktfreudig bezeichnen könnte. Entsprechend befindet er sich im Fadenkreuz der halben Berner Rap-Szene. Zu seinem Glück stellt sich regelmässig heraus, dass seine Kontrahenten bei genauerer Betrachtung noch weniger auf die Reihe bekommen als er selbst, womit das Kräfteverhältnis erstaunlich ausgeglichen bleibt.
Musikalisch besticht er insbesondere durch zweisilbige Reime von beeindruckender Vorhersehbarkeit sowie ein Verhältnis zum Takt, das bestenfalls als unverbindliche Empfehlung verstanden wird. Dass rund die Hälfte seiner Texte aufgrund konsequent gepflegten Gemurmels ohnehin unverständlich bleibt, darf deshalb als künstlerischer Selbstschutz gewertet werden.
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