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In der hintersten oberschwäbischen Peripherie, der Geburtsstätte von Contakt, sucht man zwar vergeblich nach Handyempfang, findet dafür aber jede Menge Zeit und Raum für musikalische Selbstentfaltung und ungestörtes Proben. Dank Corona musste die Band, die sich im Frühjahr 2020 gründete, zwar zunächst auf Liveauftritte verzichten, verbrachte dafür aber umso mehr Zeit im eigenen Studio. Es fällt ihnen schwer, ihre Musik in Schubladen zu packen oder packen zu lassen. So bewegt sich die Band irgendwo zwischen Rock und Rap, zwischen Expertise und gutem Willen, zwischen mit Pathos beladenem Prollrock und dem modernen Einsatz elektronischer Sounds. Musikalisch lebt man also eher nach einem Sowohl-als-auch, statt nach einem Entweder-oder. Frontmann Tobi singt dabei heute schon von der Melancholie, die das Leben noch für einen bereit halten wird, von Abschieden, die eigentlich Wiedersehen sein sollten und davon, wie schwer die Leichtigkeit des Lebens manchmal auf einem lastet. Thematisch bewegen sich die Songs oft im Raum zwischen zwei Kontrasten: Nur wer den Fluch kennt, kann den Segen wertschätzen. Nur durch die Existenz von Licht kann ein Schatten entstehen. Durch den Ausbruch aus dieser vermeintlich trennscharfen Lebensambivalenz möchte die Band ausdrücken, dass die Welt zu bunt ist, um ihr mit einem Blick durch eine schwarz-weiße Brille gerecht zu werden. Aber hört selbst!
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