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Es kreisen die Finger, es mahnen die Mahner. Trotzdem Partytime! Mit ihrem neuen Album „Los Angeles“ keift die alte Hauruckmaschine HGich.T erneut ins Netzwerk deiner Gefühle und lässt hocherfreut die Bässe pumpen. „Los Angeles steht für positive Zwischenräume. Ein sonniger Platz zwischen geplagten Nervenzellen. Wir hätten das Album also auch Dancing Synaptischer Spalt nennen können“, lacht Dr. Diamond (Keyboard). Alles wie immer in der HGich.T-Jurte? Jein! „Ein Typ erzählte neulich, dass es im Leben nicht auf konkrete Ziele ankommt. Du fühlst dich durchgekaut und quälst dich mit Wunschdenken, dass alles besser läuft, wenn erst A oder B in dein Leben tritt. Wenn beispielsweise dein Lebenspartner mit Tickets für einen Mittelaltermarkt oder Capital Bra wedelt, mehr Kohle auf der Bank schlummert oder eine wirklich sinnvolle Tätigkeit dein gesellschaftliches Standing aufpeppt. Aber sind das verbindliche Lösungen?“, fragt sich Vhagvan Svami (Gesang). „Für mich schon“, lacht Tutenchamun (Bewegung). „Die kleinen Schritte sind’s“. Es geht ums Teilen feiner Dinge. In unserem Fall die Show, die Musik und ein friedvolles Miteinander“, sinniert DJ Hundefriedhof (Musik) und drückt auf Play. Der Kenner fragt sich an dieser Stelle, ob HGich.T nach Überhits wie Tutenchamun, Hauptschuhle, Harz For, Künstlerschweine oder auch „Diddel der Mäusedetektiv“ überhaupt noch ein Ass verwandeln können. Wir geben Entwarnung. Alles bleibt tanzbar, wackelig, schmissig und gewohnt kontrovers.
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