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»Tons Of Fun« (Review · de:bug, 27.05.2009)
Lass uns mal einen Moment über Inspiration und Elektronika reden, ok? Soll ja angeblich am Ende sein dieses Genre. Lachhaft. Jean-Michel hat sein neues Album so vollgestopft mit genialen Ideen, mit Witz, klugem Sound, killer Samples und guten Songs, dass der Aphex Twin einfach einpacken kann. Oder besser: 1992 schon konnte. Hier bollert alles in einer jungfräulichen Aufgeregtheit wie vor dem ersten Hallen-Rave. Tons Of Fun eben. An dieser Schnittstelle schizophrenen Produzententums sind schon immer die besten Platten entstanden. Musiker, die den Dancefloor lieben, aber die Melodie eben noch mehr und die Technologie im Leben nicht auf 4/4 runterbrechen können, aber Acid eben doch als Erleuchtung miterlebt haben. Es klappert, scheppert, groovt, humpelt, rockt, schiebt, kickt, umgarnt, überrascht, verwirrt, stößt um, hebt wieder auf, macht sprachlos, gibt einem den Glauben an das Gute zurück. Eine Sensation dauert 60 Minuten.
thaddi
Lass uns mal einen Moment über Inspiration und Elektronika reden, ok? Soll ja angeblich am Ende sein dieses Genre. Lachhaft. Jean-Michel hat sein neues Album so vollgestopft mit genialen Ideen, mit Witz, klugem Sound, killer Samples und guten Songs, dass der Aphex Twin einfach einpacken kann. Oder besser: 1992 schon konnte. Hier bollert alles in einer jungfräulichen Aufgeregtheit wie vor dem ersten Hallen-Rave. Tons Of Fun eben. An dieser Schnittstelle schizophrenen Produzententums sind schon immer die besten Platten entstanden. Musiker, die den Dancefloor lieben, aber die Melodie eben noch mehr und die Technologie im Leben nicht auf 4/4 runterbrechen können, aber Acid eben doch als Erleuchtung miterlebt haben. Es klappert, scheppert, groovt, humpelt, rockt, schiebt, kickt, umgarnt, überrascht, verwirrt, stößt um, hebt wieder auf, macht sprachlos, gibt einem den Glauben an das Gute zurück. Eine Sensation dauert 60 Minuten.
thaddi