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Kahlenberg wurde 2017 im Wiener Cottage-Viertel in überschwänglicher Moet-Laune gegründet. Erster Erguss dieser dekadenten
Nabelschau war das Debüt-Album „Dirty Penzing“ (2019). Schnell wurde ihnen das Etikette „Schnöselpunks“ verpasst. Andere
sprachen von der Band als eine Art „neoliberale Kreisky“.
2020 begab sich Kahlenberg auf Papas Rechnung erneut ins Studio und zwar unter die Fittiche von Wanda-Produzent Paul Gallister.
Das zweite Album „Wiener Zucker“ (2021) hat den Wirkungskreis der Band deutlich erweitert. Von der Kitzbüheler Streif über das
schwarze Kameel bis zur finalen Flucht aus Saint-Tropez in die Weiten des Atlantiks segeln die fünf Jetsetter in immer tiefere Gefilde
ihres überdrüssigen Ichs. Der bis zum Exzess ausgelebte Hedonismus vermag den knurrenden Seelenhunger nicht zu stillen.
Mit jeder Gesangs- und anderer weißer Linien dreht sich die Spirale der oberschichtigen Bedürfnisbefriedigung tiefer in die
nihilistische Leere. Ob der Kahlenberger als Sinnbild für den aktuellen Weltenlauf taugt, darf jeder für sich selbst beurteilen.
Jedenfalls fahren die Berufssöhne den Aston Martin stilvoll und mit ohrwurmstichigen Songs beschallt gegen die Wand.
Kahlenberg Musik als Soundtrack für den vergnüglichen Untergang. Küss die Hand & Bellini Cheers!
Gesang: Frank Hoffmann
Gitarre: Raphael Sas
Piano: Dominik Beyer
Bass: Dominik Mayr
Drums: Wolfgang Kanduth
Nabelschau war das Debüt-Album „Dirty Penzing“ (2019). Schnell wurde ihnen das Etikette „Schnöselpunks“ verpasst. Andere
sprachen von der Band als eine Art „neoliberale Kreisky“.
2020 begab sich Kahlenberg auf Papas Rechnung erneut ins Studio und zwar unter die Fittiche von Wanda-Produzent Paul Gallister.
Das zweite Album „Wiener Zucker“ (2021) hat den Wirkungskreis der Band deutlich erweitert. Von der Kitzbüheler Streif über das
schwarze Kameel bis zur finalen Flucht aus Saint-Tropez in die Weiten des Atlantiks segeln die fünf Jetsetter in immer tiefere Gefilde
ihres überdrüssigen Ichs. Der bis zum Exzess ausgelebte Hedonismus vermag den knurrenden Seelenhunger nicht zu stillen.
Mit jeder Gesangs- und anderer weißer Linien dreht sich die Spirale der oberschichtigen Bedürfnisbefriedigung tiefer in die
nihilistische Leere. Ob der Kahlenberger als Sinnbild für den aktuellen Weltenlauf taugt, darf jeder für sich selbst beurteilen.
Jedenfalls fahren die Berufssöhne den Aston Martin stilvoll und mit ohrwurmstichigen Songs beschallt gegen die Wand.
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