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Martin Burk

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Martin Burk

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Köln, 2012
In einer zweitägigen Aufnahmesession nehmen Leonhard Huhn (Saxophon), Dierk Peters (Vibraphon), Antoine Duijkers (Schlagzeug) und Martin Burk acht Stücke des Kontrabassistens auf.
Das Quartett spielt die Songs mit beachtlichem Feingefühl ein. Die Musiker verzichten auf überflüssige Silben und treffen mit einem jazzigen Vokabular eigene Aussagen.

Die Musik ist der eine Teil der Produktion „Selbstmord ist tödlich“, sieben Texte mit unterschiedlichen literarischen Formaten der andere.
Selbstironisch und ehrlich setzt sich Martin Burk mit generellem und Erlebtem auseinander. In einer Spielanleitung wird das Zusammenleben mehrerer Personen thematisiert, an unvermeidliche Bezugspersonen wird ein „Willst du mit mir gehen“ Brief geschrieben. Auch das Verhalten von Tieren wird verhandelt und an den Moment des Einschlafens wurde gedacht.
Das Anliegen des Bassisten ist es Geschichten zu erzählen. Geschichten die nicht mehr sein wollen als sie sind.

Und dann? Die Stücke sind aufgenommen, die Texte geschrieben.
Nichts. Es passiert nichts. Bevor die Veröffentlichungsmühle weiter klappert stellt sich die Depression beim Komponisten vor und erklärt warum es das Beste wäre „Selbstmord ist tödlich“ nicht zu veröffentlichen.
Es verstreichen zehn Jahre bis sich Burk entschließt zum ersten mal einen Förderantrag für ein eigenes Projekt zu schreiben.


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