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Grenzen sind zum Sprengen da. Modell Bianka aus Hannover wissen das und überschreiten deswegen mit ihrer Musik nicht nur Limitationen, sondern zeigen, dass scheinbare Gegensätze nie ganz ohneeinander existieren können. Für Freunde von Love A, Tocotronic, Heisskalt und die Nerven! Vor allem inhaltlich stehen Modell Bianka dabei immer wieder in Parallelwelten: Ihr Debütalbum „Kummerland“ [VÖ 12/21] ist die Platte, die zwischen spießbürgerlichen Verpflichtungen und billigem Späti-Bier all diejenigen abholt, die selbst nicht mehr wissen, ob das Berghain oder der Büroschreibtisch ihr Zuhause ist.
Modell Biankas persönlicher Weg zeichnet sich deutlich in ihrer Diskographie ab. Eröffnete die 2018 erschienene Debüt-EP „Kapores“ noch mit einem Song wie „Pleite wie noch nie“, aus dessen Text vor allem die Frage nach genereller Sinnsuche in einer fordernden Zeit steht, diskutiert „Kummerland“, wie man all die eigenen Lebensrealitäten richtig balancieren soll. Die Band zeigt sich auf ihrem Debüt schmerzhaft einsichtig, dass das Leben in der Doppelmoral Teil unseres Alltags ist. Während die Punkszene heroisch die Revolutionsfahne in den Wind hält, wollen Modell Bianka lieber bei sich selbst anfangen.
Mit ihrem Debüt haben sie eine Platte geschaffen, die noch einmal auf Weltveränderung hoffen lässt – und die dieses Gefühl hoffentlich auch bewahren kann, wenn der montägliche Wecker einen wieder ins Hamsterrad zurückzerren will.
Modell Biankas persönlicher Weg zeichnet sich deutlich in ihrer Diskographie ab. Eröffnete die 2018 erschienene Debüt-EP „Kapores“ noch mit einem Song wie „Pleite wie noch nie“, aus dessen Text vor allem die Frage nach genereller Sinnsuche in einer fordernden Zeit steht, diskutiert „Kummerland“, wie man all die eigenen Lebensrealitäten richtig balancieren soll. Die Band zeigt sich auf ihrem Debüt schmerzhaft einsichtig, dass das Leben in der Doppelmoral Teil unseres Alltags ist. Während die Punkszene heroisch die Revolutionsfahne in den Wind hält, wollen Modell Bianka lieber bei sich selbst anfangen.
Mit ihrem Debüt haben sie eine Platte geschaffen, die noch einmal auf Weltveränderung hoffen lässt – und die dieses Gefühl hoffentlich auch bewahren kann, wenn der montägliche Wecker einen wieder ins Hamsterrad zurückzerren will.
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