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Begonnen hat alles vor den Toren der Stadt, nahe den Feldern die an den Süden Hamburgs grenzen. Dort haben sich Ende der 90er Jahre Zehn Meter Feldweg zusammengetan und begonnen Musik zu machen. Sie selbst nennen es Feldwegrock, man könnte es aber wohl auch als deutschsprachigen Indie-Rock-Pop bezeichnen.

Inspiriert von Bands wie den frühen Tocotronic und Blumfeld entstanden die beiden ersten Alben „Auf dem Weg“ (2001) und „und der komische Komet im Kornfeld“ (2004): In bester Drei-Akkorde-Manier, selbst produziert und in handbemalten Umschlägen durch halb Europa verschickt. Erste Konzerte führten die jungen Musiker auf und ab durch das Land.

Mit dem darauf folgenden Album „Phantom Power“ (Motor Digital, 2007) begannen Zehn Meter Feldweg, sich musikalisch weiter zu emanzipieren. Die zuvor eher humorvollen oder einfachen Beschreibungen von Lebenssituationen und Gefühlen wurden um Beschreibungen tiefer gehender, komplexerer und essentieller Themen ergänzt, jedoch ohne „Ernsthaftigkeit“ zum Programm zu machen.

Zehn Meter Feldweg gehen diesen Weg mit ihrem vierten Album "Das weiße Schloss" (2014) einige Schritte weiter, musikalisch wie auch inhaltlich. Dieses Album entführt auf eine Reise voller unerwarteter Wendungen, Entbehrungen, rauschender Feste, Liebe und Verluste.

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