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Last updated: 11 hours ago

Als diesen Sommer die Hitze über Deutschland kam und Forscher nach Erklärungen suchten – da lieferte ein Musiker einen Song ab, der das gesamte Gefühl auf den Punkt brachte: „Die Welt blutet vor sich her und wir pumpen sie leer / Spiel’n ‘n bisschen Gott, teilen das Meer / Warum denn nicht? Wir könn's und wollen immer mehr“, sprech-sang MIGO in seinem Song „Alles explodiert“ mit warmer Bassstimme über einen atmosphärischen Beat. Wer ist der Musiker und wo kommt er plötzlich her?

Über diese Frage muss MIGO, der bürgerlich Björn Böhm heißt und in der Nähe von Düsseldorf wohnt, erst einmal herzlich schmunzeln. Weil sie sich für ihn natürlich nicht stellt. Schließlich war er schon immer da, nun: zumindest seit 36 Lebensjahren. Und gefühlt bereits ebenso lange macht er Musik, seit er in jungen Jahren eine E-Orgel im elterlichen Wohnzimmer für sich entdeckte und fortan beschlagnahmte. Nur entschied er sich eben erst jetzt, mit seiner Musik und seinen zutiefst wahrhaftigen Texten auch nach außen zu gehen. Vor zwei Jahren fasste er daher einen drastischen Entschluss: er kündigte von heute auf morgen seinen gut bezahlten Agenturjob, um alles auf eine Karte zu setzen, die Musik. Mit einer in sich ruhenden, ungemein lässigen Singstimme, die so vertraut klingt wie der beste Kumpel und dabei die umarmende Wärme eines Geschichtenerzählers ausstrahlt. Mit clever arrangierten, urbanen Pop-Produktionen, die einen mit viel Atmosphäre abholen und mit Texten, die pure Alltagspoesie sind.

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