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SIND hat ein neues Album; das vierte in der elfjährigen Bandgeschichte. »Erstmal für immer« kreist in 12 Akten dialektisch um den Faktor Zeit, um Endlich- und Vergänglichkeit, Sich- Auseinanderleben oder Dinge, die ihre Zeit hatten.

»Erstmal für immer« schlägt mithilfe vieler selbst- und weniger fremdreflexiver Geschichten Brücken zwischen Früher, Heute und Morgen. Obwohl die Texte fast immer universell lesbar sind, sind sie diesmal erdrückend intim und unmittelbar formuliert. Auch wenn in den Lyrics stets ein verschmitztes Augenzwinkern mitschwingt, sich Emo- hin und wieder in Partystimmung verwandelt, überwiegt in »Erstmal für immer« meistens eine Art warme Melancholie.


Es klingt poppiger, größer, auch voller als alle drei Vorgänger. Den SIND-esken Indie-Charme früherer Tage trägt die Platte aber dennoch in sich. Stücke wie »Please behave as advised« oder »Allee der Kosmonauten« experimentieren mit Vocaleffekten, Chören und Störgeräuschen, lassen Besen in die Drumsets einfließen. SIND klingen facettenreicher, anti-stringenter denn je und das, ohne gleichzeitig an Glaubwürdigkeit oder inhaltlicher Stringenz einzubüßen.

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