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Seit 2012 existiert Neonschwarz, zwei Jahre später erschien mit „Fliegende Fische“ das leichtfüßige Debütalbum der Hamburger Rap-Crew, bevor hörbar dunkle Wolken am Horizont aufzogen. War „Metropolis“ (2016) die rauschende Party vor dem Untergang und zu gleichen Teilen Dystopie und Utopie, war für „Clash“ das böse Erwachen nötig und damit die verkaterte Erkenntnis, dass es keine einfachen Auswege gibt. Der Morgen danach, Konfrontationsmodus an.
Marie Curry, Johnny Mauser, Captain Gips und Spion Y wischen sich nonchalant den Staub von den Schultern und gehen diesen nächsten Schritt mit einer neuen Offenheit. Ihr drittes Album gehen Neonschwarz nicht konzeptuell an, sondern vertrauen sich ganz dem Prozess an. Was raus muss, wird seinen Weg finden, das ist die Überzeugung. Auf „Clash“ erleben wir Neonschwarz so persönlich und unmittelbar wie nie zuvor.
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