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Nach ihrem Vorgängeralbum "Jazzfest", das mit Jazz ungefähr so viel am Hut hatte wie die Beatles, kehrt die Wiener Indiepop-Band Pauls Jets zurück mit ihrem vierten Studioalbum. Es trägt den verheißungsvollen Titel "Morgen sind wir Fantasy" und ist ein bittersüßes Pop-Album, auf dem die Menschen in den Songs immer kurz vor oder schon mitten in der Krise stehen und stecken. Zwischen Zäunen, Hitze und Schneestürmen reist im Opener "Pompeji" ein Pärchen durch die Welt. Zwei letzte Menschen lieben sich, während alles um sie herum einstürzt. Die im Album-Titel selbst beschworene Fantasy beschreibt Buschnegg dabei so: "Die Vorstellung, dass jeder ein Zauberer sein kann, und es insgeheim auch ist, ist die schönste, bezauberndste und verzeihbarste Fantasie unserer narzisstischen Gesellschaft". Das gesagt nur logisch, dass die Jets auch einen Song über Harry Potter schreiben mussten: "Harry Potter ist für mich sowas wie der Prototyp des Indieboys. Er trägt alte, viel zu große Sachen, eine Brille, ist schüchtern, verletzt wähnt sich als etwas ganz Besonderes". Der Song klingt dabei wie ein 80ies-Tune auf irgendeinem random Italo-Pop-Instagram-Kanal aus der Zukunft von gestern. Musikalisch speist sich das Album ansonsten aber eher aus der gesamten gelebten Pop-Fantasy der letzten 50 Jahre. Eine gewisse Verwandtschaft zu den extra-eklektischen 90ies Indie-Lieblingen wie etwa den Super Furry Animals meint man als Nerd herauszuhören. Und jede Menge Trap, HipHop und Scooter! VÖ: 10.10.25
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